Trost, Playmobil und „Gesehen werden“…

Trost, Playmobil und „Gesehen werden“…

Trost, Playmobil und „Gesehen werden“…

Die Kinder der Wohngruppe PriseMut (4 bis 6 Jahre) haben sich einmal wöchentlich mit dem für unsere traumapädagogische Arbeit wichtigen sog. „sicheren Ort“ und den  „Kinderechten“ beschäftigt.

Dabei begleitete sie die Geschichte von Kater Rufus…

Rufus war umgezogen und obwohl sein neues Zuhause sehr attraktiv war, plagten ihn manchmal noch Erinnerungen an seine vergangenen Erfahrungen…und er fühlte sich so gar nicht wohl und sicher.

Die Kinder konnten sich aufgrund ihrer eigenen Biographie  in der Geschichte entdecken. Immer wieder überlegten sie gemeinsam, um die unzähligen Fragen von Rufus zu beantworten. Ganz nebenbei fanden sie so auch Antworten auf ihre eigenen Fragen.

Im Anschluss daran erschlossen sich die Kinder dann mit viel Bewegung, Bastelei und Freude ihre eigenen Kinderrechte. Das Recht auf Bildung/Schule wurde aufgrund der Corona Beschränkungen „heiß“ diskutiert.

In zwei Monaten entstanden bewundernswerte kleinere und größere Kunstwerke, die unsere Gruppe nun verschönern.

Zum Abschluss bauten die Kinder gemeinsam eine Burg aus Bausteinen: auf den Bausteinen ist zu lesen, was die Kinder sich für einen „sicheren Ort“ wünschen.

Als Erinnerung daran, wurde sie für die Großen und Kleinen gut sichtbar im Esszimmer platziert.

Die ECHTZEIT-Quarantäne Gang…

Die ECHTZEIT-Quarantäne Gang…

Die ECHTZEIT-Quarantäne Gang…

…schlägt sich sehr, sehr tapfer zur Zeit.
Die Mädchen befinden sich jetzt schon seit 12 Tagen in Isolation. Zum Glück geht es niemandem schlecht. Es gibt allerdings Befürchtungen, das frau sich nach der Quarantäne aus der Gruppe “kugeln” könne, da es jede Menge “Solidaritäts”-Döner und -kuchen gibt.
Ach Mädels…alles wird gut! in so einer blöden Situation darf frau sich auch mal verwöhnen lassen.

Haltet noch durch! Bald habt ihr es geschafft. Der letzte Quarantänetag ist der 11. Mai…

Corona-Seufzer einer Heimleiterin…

Corona-Seufzer einer Heimleiterin…

Corona-Seufzer einer Heimleiterin…

 

Na, jetzt hat es uns zum dritten Mal erwischt. Und diesmal war ich irgendwie gar nicht mehr darauf vorbereitet…aber klar: Die Inzidenz in Werne ist gerade ziemlich hoch. Und das blöde Virus macht um uns leider keinen Bogen…

In einer unserer Wohngruppen hat sich dieses fiese Virus doch glatt gleich vier Menschen auf einmal geschnappt. Während drei von ihnen mäßige Symptome haben, geht es einer Mitarbeiterin von uns tatsächlich gar nicht gut.

Von hier aus alles Gute und toi, toi, toi.

Zum Glück für die Kids und natürlich auch für mich, haben sich ganz spontan MitarbeiterInnen der Gruppe entschieden in eine sog. „Arbeitsquarantäne“ zu gehen, d.h. sie dürfen zwischen der WG und ihrem Zuhause pendeln, da wir in der stationären Erziehung zur „kritischen Infrastruktur“ gehören.

Bis das alles geklärt war, hat unsere KEW-Gemeinschaft wieder mal einen tollen Zusammenhalt bewiesen: Etliche haben sich angeboten auszuhelfen, was ja wahrlich nicht selbstverständlich ist, wenn man weiß, dass 2 Kinder positiv getestet sind.
Da aber ausreichend FFP2 Masken, Handschuhe und Desinfektionsmittel vorhanden sind und wir hier in der KEW schon einmal geimpft sind, ist das Risiko zumindest etwas kalkulierbar.

Trotzdem hat mich diese Solidarität schon sehr gerührt…zumal man als Heimleitung auch einsam auf weiter Flur steht, wenn niemand sich bereit erklärt, auch in gaaaanz schwierigen Zeiten, Dienst aufrecht zu erhalten.
Nur zur Erinnerung: In unseren Wohngruppen wird 365 Tage im Jahr rund um die Uhr für unsere Kinder gearbeitet…

In einem Gespräch gestern, ist mit den Kids die Idee entstanden, so eine Art „Quarantäne-Tagebuch“ zu schreiben und hier zu veröffentlichen.
Klasse Idee, finde ich…

So scheinen wir trotz des hinterhältigen Virusüberfalls, doch heute wieder einigermaßen im Lot zu sein hier in der Einrichtung. Die Quarantäne dauert allerdings noch bis zum 6.Mai.

Naja: eine Party zum ersten Mai hätte es dieses Jahr eh nicht gegeben und: aller guten Dinge sind drei…

Hoffentlich sind wir jetzt durch damit.

Ich grüße herzlich, Kristina Sollich

Stellenausschreibung pädagogische Fachkraft

Stellenausschreibung pädagogische Fachkraft

Stellenausschreibung

Wir sind ein Träger der freien Jugendhilfe und als solcher eine Einrichtung für stationäre, ambulante und flexible Hilfen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.
Für unsere neu zu eröffnende Gruppe für Fetale Alkohol Spektrumsstörung (FASD) in Werne suchen wir ab sofort als Schwangerschaftsvertretung

pädagogische Fachkraft m/w/div. in Vollzeit (39 Stunden)
(Sozialarbeiter*/-innen, Sozialpädagogen*/-innen, Heilpädagogen*/-innen, Erzieher*/-innen oder vergleichbare Ausbildung).

Von zentraler Bedeutung für uns ist, dass Sie eine Persönlichkeit sind, die Freude am Kontakt mit Kindern und Jugendlichen hat, systemische Neugier auf die Zusammenarbeit mit Familien besitzt und auch gern mal um die Ecke denkt in diesem FASzienierenDen Arbeitsbereich.
Wir erwarten ein abgeschlossenes Studium im Sozialwesen oder eine Erzieherausbildung. Die Bereitschaft zu Teamarbeit, flexiblem Arbeitseinsatz und Nachtarbeit wird vorausgesetzt. Kreativität und Durchsetzungsvermögen sind wichtig. Traumpädagogische oder systemische Zusatzqualifikationen sind wünschenswert, aber keine Voraussetzung.
Wir bieten eine anspruchsvolle und weitgehend selbständige Tätigkeit in einem pädagogischen Team mit Teamberatung, Fachberatung und Fortbildungsmöglichkeiten.
Die Bezahlung erfolgt nach BAT- KF (neu) und zusätzlicher Altersvorsorge (KZVK)
Informationen über unsere Einrichtung erhalten Sie über unsere Homepage http: // www.kew-ggmbh.de

Haben Sie an unserer Stellenausschreibungen Interesse? Dann freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen, die Sie bitte unter Angabe „Betreff Gruppe FASD Werne“ an folgende Adresse oder auch gern per E-Mail senden:

Kinderheim Erziehungshilfen Werne gGmbH Per Mail an:
Frau Kristina Sollich verwaltung@kew-ggmbh.de
Overwegstr. 31 Tel. 02323/99494-56
44625 Herne

Stellenausschreibung pädagogische Fachkräfte

Stellenausschreibung pädagogische Fachkräfte

Stellenausschreibung

Wir sind ein Träger der freien Jugendhilfe und als solcher eine Einrichtung für stationäre, ambulante und flexible Hilfen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.
Für unsere systemisch-bindungsorientierte Wohngruppe für junge Kinder ab 4 Jahren „PriseMut“ in 48317 Drensteinfurt (Rinkerode) suchen wir ab sofort oder später

zwei pädagogische Fachkräfte in Vollzeit (39 Stunden) m/w/div
(Sozialarbeiter*in, Sozialpädagoge*in, Heilpädagoge*in, Erzieher*in oder vergleichbare Ausbildung).

Wir erwarten ein abgeschlossenes Studium im Sozialwesen oder eine Erzieherausbildung. Die Bereitschaft zu Teamarbeit, flexiblem Arbeitseinsatz und Nachtarbeit wird vorausgesetzt. Kreativität und Durchsetzungsvermögen sind wichtig. Wünschenswert ist systemische Neugier auf Familiensysteme und Interesse an Elternarbeit. Über systemische und traumapädagogische Kenntnisse freuen wir uns, setzen diese aber nicht voraus.

Wir bieten eine anspruchsvolle und weitgehend selbständige Tätigkeit in einem pädagogischen Team mit Teamberatung, Fachberatung und Fortbildungsmöglichkeiten.
Die Bezahlung erfolgt nach BAT- KF (neu) und zusätzlicher Altersvorsorge (KZVK)
Informationen über unsere Einrichtung erhalten Sie über unsere Homepage http: // www.kew-ggmbh.de
Haben Sie an unserer Stellenausschreibungen Interesse? Dann freuen wir uns auf Ihre schriftliche

Bewerbung mit den üblichen Unterlagen, die Sie bitte unter Angabe „Betreff Kinderwohngruppe Prisemut“ an folgende Adresse oder auch gern per E-Mail senden:

Kinderheim Erziehungshilfen Werne gGmbH Per Mail an:
Frau Kristina Sollich verwaltung@kew-ggmbh.de
Overwegstr. 31 Tel. 02323/99494-56
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