Gitarrenspende der Band „Hel`s Rotten Meat“ an vier Kinder der KEW gGmbH

Gitarrenspende der Band „Hel`s Rotten Meat“ an vier Kinder der KEW gGmbH

Am Freitag, den 02.10.2020 nahmen vier Kinder der Kinderheim Erziehungshilfen Werne gGmbH eine großzügige Spende in Form von vier Gitarren von der Punk Coverband „Hel`s Rotten Meat“ aus Herne entgegen.

Die Kinder, welche aus drei verschiedenen Wohngruppen in Begleitung der Musiktherapeutin Lena Hensel angereist waren, freuten sich sehr über dieses Geschenk!
Sie erhielten die Möglichkeit, die Gitarren direkt auszuprobieren und waren begeistert von den Instrumenten. Die Band hatte einen Gitarrenlehrer mitgebracht, der sich die Zeit nahm und den Kindern erste Akkorde auf dem Instrument beibrachte. Am Ende der Stunde konnten sie ein Lied auf der Gitarre begleiten und waren sichtlich stolz darauf.

Die Kinder freuen sich darauf, das Instrument spielen zu lernen und haben nun dank dieser schönen Spende die Möglichkeit dazu.

Im Namen der KEW gGmbH bedanken wir uns recht herzlich für dieses tolle Geschenk an unsere Kinder!

Wenn Corona den Urlaub verdirbt…. Nicht mit uns!

Wenn Corona den Urlaub verdirbt…. Nicht mit uns!

Wenn Corona den Urlaub verdirbt…. Nicht mit uns!

Mittlerweile haben wir uns wohl alle an die Situation mit Corona gewöhnt. Dennoch stellten sich uns dadurch auch im Sommer einige Herausforderungen. Unser geplanter Sommerurlaub nach Polen musste auf das nächste Jahr verschoben werden. Somit fiel die langersehnte Fahrt also aus. Aber wir wären ja nicht „die Sinnvollen“, wenn uns nicht doch eine Alternative eingefallen wäre.
Gemeinsam setzten sich BetreuerInnen und BewohnerInnen zusammen und planten ein gemeinsames Campen in Borkenberge. Da wir alle diesbezüglich noch nicht besonders erfahren waren, musste das Campen aber natürlich erst einmal geübt werden.
An drei Tagen der dritten Ferienwoche unternahm die Gruppe gemeinsam eine Fahrradtour über knapp 40 Kilometer. Ziel war der Garten einer Mitarbeiterin, in dem sich das Campen herrlich üben lies. Eine Foto-Rally, einen Grillabend und viel Gesang später, ging es dann mit vielen neuen Erfahrungen in der Tasche 40 Kilometer zurück.
Nur wenige Tage später, in der darauffolgenden Ferienwoche, ging es dann in das Nahegelegene Lüdinghausen. Das Aufbauen der Zelte und Organisieren von Allem, was darum herum lag, ging bei diesem Mal dann auch schon flott von der Hand.
An insgesamt fünf Tagen konnte die Gruppe den Urlaub auf dem Campingplatz so sehr genießen, dass es sich anfühlte, als sei man viel weiter weg. Spontan begann jeder Tag mit einem kleinen Wellnessprogramm für alle. Während sich einige Kinder mit einer Mitarbeiterin im Schminken übten, ließen sich andere frisieren oder genossen einfach nur die Sonne und Ruhe. Vor allem der Schwimmteich des Campingplatzes sorgte bei allen für große Begeisterung und Spaß, sodass sogar der Wunsch entstand, das Campen im nächsten Jahr zu wiederholen.
Aufgrund einer Krisensituation über sich hinauszuwachsen und alternative Pläne entwickeln zu müssen, kann also durchaus auch zu etwas sehr Positivem führen 🙂
Eure WG SINNVOLL

Fahrradfreizeit der Wohngruppe EIGENSINN

Fahrradfreizeit der Wohngruppe EIGENSINN

Fahrradfreizeit der Wohngruppe EIGENSINN

In diesen Sommerferien wagten vier Jungen und zwei Betreuerinnen der Wohngruppe EIGENSINN ein ganz besonderes Abenteuer. Statt in einen Ferienpark zu fahren, ging es für sechs Tage auf eine Etappentour mit dem Fahrrad!

Los ging es dann bei bestem Radelwetter – nicht zu heiß, Sonne und Wolken im Wechsel und das fast die gesamten Tage lang. Perfekt!

Die erste Übernachtung konnte auf großen Wunsch der Jungen dann im Zelt auf einem Bauernhof stattfinden. Abends wurden selbstgeerntete Kartoffeln und Gemüse über dem Lagerfeuer zubereitet. Auch verschiedene Tiere sorgten für Begeisterung. Da fiel das Weiterfahren am nächsten Tag schon schwer.

Die zweite Tagesetappe führte uns nach Datteln auf den Campingplatz Wehlingsheide. Nachmittags fuhren wir noch alle zusammen in die Stadt, aßen Eis und kauften für Abendessen und Frühstück ein. Großes Highlight war hier für alle die Unterkunft – die Jungs schliefen in großen Fäßern, in denen sie es sich zu zweit gemütlich machen konnten! Da wurden dann abends sogar die Nudeln mit Tomatensauce “ins Fass” geliefert.

Am dritten Tag führte uns ein etwas längerer Weg quer durch das Waldgebiet Haard am Halterner Stausee vorbei zum Dülmener See. Bei der Ankunft waren alle ganz schön erschöpft – dennoch fanden sich zwei Tapfere zum Einkaufen. Nach einigen Diskussionen waren dann auch die Schlafplätze in den zwei Hütten gut aufgeteilt und ein entspannter Abend mit Besuch von Frau Tübing wurde eingeläutet.

Der vierte Tag war: Ausschlaftag! Nach drei Tagen radeln freuten sich alle auf einen Tag Pause und somit eine zweite Übernachtung am Dülmener See. Der Tag wurde mit Baden, Beachvolleyball und Chillen an der Hütte verbracht. Abends wurde dann ausgiebig vom Grill geschlemmt.

Überraschend als längste Etappe erwies sich dann der fünfte Tag. Über 40 km führte der Weg zwischen Stauseen, durch die Baumberge und an der Lippe entlang. Viel herrliche Natur, in der wir in mehreren Pausen auch zu Fuß herumstromerten. Am Ende strampelten aber alle müde dem Ziel entgegen – einer schicken Ferienwohnung auf einem Bauernhof mit Tieren und Kettcars in Vinnum! Während einige prompt müde ins Bett kippten, strampelten andere heldenhaft weiter, um für Abendessen und Frühstück einzukaufen und knackten die 50 Kilometer! Abends freuten sich dann alle über eine gemütliche Couch, Eis und Popcorn bei einem Film.

Schließlich brach der letzte Tag an – und startete überraschenderweise mit Trecker- und Golfkartfahren auf dem Hof. Irgendwann ging es dann aber doch aufs Rad – und während einem ständig ein Pedal vom Rad abfiel, waren zwei andere Jungs so motiviert, dass sie auf dem Heimweg weit vorradelten und glatt eine Abbiegung verpassten und erst nach einigen Kilometern umdrehten. Nach einer Stärkung in der Eisdiele Nordkirchen kam dann kurzfristig doch noch die Regenkleidung für einen kurzen Schauer zum Einsatz. Am späten Nachmittag erreichten wir Herbern und ließen den Abend traditionsgemäß mit einem Besuch beim mongolischen Buffet ausklingen.

Unser Fazit: Auf über 170 Kilometern Fahrrad fahren hatten wir bombastisch viel Spaß, schöne Begegnungen mit Menschen und Tieren, haben viele Abenteuer erlebt und hätten auch gerne noch einige Tage dran gehängt!

Ferienfreizeit 2020 von der Gruppe ECHTZEIT

Ferienfreizeit 2020 von der Gruppe ECHTZEIT

Ferienfreizeit 2020 von der Gruppe ECHTZEIT

Yeah!!! Wir haben den 27.07.2020!!!! Endlich geht’s los!!! Heute fährt die Gruppe ECHTZEIT endlich ins Osnabrücker Land in den Ortsteil Bippen! Die Aufregung ist so groß, dass man sie förmlich fassen kann oder sind es doch nur die Kinder, die fröhlich auf der Stelle springen und endlich los wollen? Dann endlich fahren wir los. Die Stimmung ist bombastisch, gute Laune, Vorfreude und endlich mal Urlaub. Vor Ort erwartet uns unser netter Vermieter mit einem herzlichen Empfang. Alle waren sofort angetan von dem Ferienhaus und das Auspacken begann. Natürlich teilten sich die drei Großen ein Zimmer und die zwei Kleinen. Um den Tag ausklingen zu lassen und um gut ins Bett zu kommen wurde am Abend der Grill angeheizt. Morgens zum Start des Tages durften wir leckere Brötchen frisch vom Bäcker genießen. Dann packten wir Sack und Pack, um nach Lingen zu fahren und die Stadt unsicher zu machen. Es wurde geshoppt, gestaunt und am Ende gab es noch ein leckeres Eis. Am Abend genoss jeder seine Ruhe, man hörte hier und da ein Kichern und Lachen aus den Zimmern. Nun ging es ins Bett, doch oje es gibt doch noch so viel zu erzählen- doch das muss bis morgen warten (schließlich brauchen die Betreuer auch mal Ruhe;) ). Am nächsten Tag ging es in die Natur. Endlich angekommen erwies sich der Tierpark als nicht ganz so toll doch wer wären wir, wenn wir das nicht verbessern könnten? Also ging es in den Bulli und in die naheliegende Stadt zum Eisessen. Nochmal ein großes Dank an unsere frühere Hauswirtschaftskraft, dass du uns das Eis gesponsert hast. Zuhause dann gab es leckere Pizza aus der Pizzeria nebenan. Köstlich! Jetzt da der Bauch voll ist brauchen wir unsere Ruhe, also ziehen wir uns zurück. Nach dem kalorienreichen Tag darf der Sport aber nicht vergessen werden, also geht es mit unserer Gruppenleitung und ihrer Tochter auf die Draisine. Man könnte sagen wir haben eine Fahrt in ein Märchen gemacht. Tunnel aus Bäumen, wunderschöne Felder und Sonnenstrahlen begegneten uns auf unserer Fahrt.  Aber natürlich darf man nicht zu viel von allem verbrennen,  schließlich heißt es ja ,,die Seele baumeln lassen“. Also abends nochmal eine leckere gebrachte Mahlzeit genießen. Damit wir auch nicht ganz unser Gehirn ausschalten, ging es am nächsten Tag in den Irrgarten. Für diejenigen die so ein Kniffelspiel nicht  mochten, gab es einen schönen Familienpark. Anschließend hieß es ,,Raus aus den Klamotten, ab ins Wasser!!!“. Aber natürlich ging es nicht nur mit dem Körper ins Wasser- mit der Fähre gab es eine entspannende Fahrt zu den Sandbänken. Frischer Wind, ruhiges Schaukeln und eine tolle Aussicht prägte unsere Erinnerung und damit wir natürlich auch etwas See mitnehmen konnten, gab es für jeden etwas vom Bistro am Meer. Nun war die Ferienfreizeit leider schon um und der Abschied von diesem Paradies fiel uns allen schwer, doch damit es nicht ganz so schwer sein würde, ging es am Abend noch zum Mongolen. Das heißt: Auf die Plätze, fertig, ESSSEN!!!!!“

 

Das war die Ferienfreizeit 2020 von der Gruppe ECHTZEIT

 

Einzelaktion in den Sommerferien: Ein Tag im Stall!

Einzelaktion in den Sommerferien: Ein Tag im Stall!

Die Sommerferien wurden in der Gruppe EIGENSINN auch für mehrere Ausflüge und Einzelaktionen genutzt. Im Rahmen eines Verstärkerplanes können die Kinder sich „Wunschsteine“ erarbeiten, die sie für verschiedene Einzelaktionen mit einem Betreuer ihrer Wahl einlösen können.

Philip nutzte seine Wunschsteine, um einen Ausflug zum Stall zu unternehmen. Hier konnte er endlich das aus Erzählungen bekannte Pferd einer Betreuerin kennen lernen. Gemeinsam wurde der Hof erkundet und der Stall gesäubert. Ausgerüstet mit Schubkarre, Besen, Schaufel und Mistgabel hat Philip fleißig dabei geholfen, Stroh und Heu zu den Pferden in den Stall zu bringen. Auf „Tuchfühlung“ ging es dann beim Pferd putzen und anschließend wurde das Führen in der Halle ausprobiert. Philip und das große Pferd wirkten dabei ganz tiefenentspannt. Reiten wollte Philip nicht, lieber erkundete er noch den Heuboden und streichelte den Hofhund und die Katzen.

Philips Fazit: Ich sammele jetzt noch mehr Wunschsteine, um wieder zum Stall fahren zu können!“

Kundinnen spenden 320 Euro für die KEW in Werne

Kundinnen spenden 320 Euro für die KEW in Werne

Manuela Martzok, (links) und Heimleiterin Kristina Sollich (rechts)

Eine Spende über 320 Euro hat das Kinderheim Erziehungshilfen Werne (KEW) vom Kosmetikstudio Hautnah in Werne erhalten. Heimleiterin Kristina Sollich nahm kürzlich den Scheck von Manuela Martzok entgegen, die im vergangenen Jahr bei ihren Kundinnen für den guten Zweck gesammelt hatte. „Wir möchten die Spende in eine therapeutische Sanddecke investieren, die bei der Psychomotorik mit Kindern für Entspannungsübungen eingesetzt wird“, freut sich die Leiterin der evangelischen Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung. Im Namen der Kinder, die bei der KEW leben, bedankte sie sich herzlich bei Kosmetikerin Manuela Martzok und ihren Kundinnen. Die KEW arbeitet im Rahmen des Kinder- und Jugendhilfe-Gesetzes im Auftrag verschiedener Jugendämter, unter anderem für die Jugendämter Werne und Selm.

Eine Spende über 320 Euro nahm Heimleiterin Kristina Sollich (rechts) von Manuela Martzok entgegen.

Fördermittel ‘GlücksSpirale’

Fördermittel ‘GlücksSpirale’

Durch Fördermittel der Glücksspirale kommt in der Gruppe „Intensivangebot für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedarfen“ ein neuer Fiat-Kombitransporter zum Einsatz. Zur Freude aller werden nun gemeinsame Fahrten unternommen.

Mit dem neuen Kombi können die Kinder und Jugendlichen an Freizeitmaßnahmen teilnehmen, die über den benachbarten Spiel- und Sportplatz hinausgehen, so dass eine Integration und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gewährleistet werden kann. Ferner wird das Fahrzeug für Schul- und Therapiefahrten wie Logotherapie, Spieltherapie, Motopädagogik, Kunsttherapie und zur Therapie für die Bewältigung traumatischer Erfahrungen benötigt. Somit können durch den Einsatz des Fahrzeuges gezielter Hilfsangebote umgesetzt werden.
Auf dem Foto ist Frau Sollich, die Heimleiterin des KEW, mit dem neuen Wagen zu sehen.