Keine Angst vor schweren Themen…

Keine Angst vor schweren Themen…

Keine Angst vor schweren Themen…

Keine Angst vor schweren Themen…

Die KEW hat 4 frischgebackene Traumapädagoginnen mehr!

Insgesamt gut 1,5 Jahre haben sich Sarah Nigge, Janina Goetzke, Ann-Christin Hennecke und Lena Hensel nach dem Curriculum der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) beim fachpool Herne zu Traumapädagoginnen ausbilden lassen, um mit ihrem Wissen Kinder, Jugendliche und Familien bei uns in den Wohngruppen und im Ambulanten Dienst der Einrichtung mit Herz und Verstand noch hilfreicher begleiten zu können.

Herzlichen Glückwunsch! Wir freuen uns mit euch!

S. Niggge, J. Goetzke, L. Hensel mit Ausbilderin und Einrichtungsleitung K. Sollich

 

 

Frühjahrsputz im Garten – bei ECHTZEIT blüht was…

Frühjahrsputz im Garten – bei ECHTZEIT blüht was…

Frühjahrsputz im Garten – bei ECHTZEIT blüht was…

Schwupps, da saß ECHTZEIT schon wieder in Quarantäne, und was macht man, wenn man das Haus nicht verlassen kann? Genau, im Garten sitzen. Aber soooo schön war der ja nun nach dem Winter noch nicht so richtig. Also hieß es planen, planen, planen.

Die Lösung hieß: Stauden und Rindenmulch. Nach der Quarantäne ging es also auf zum Shoppen. So viele Säcke Rindenmulch hatten die Mädchen noch nie getragen, da kann frau schon mal ins Schwitzen kommen. Dann hier noch Steine schrubben und dort ein wenig oder naja: auch ein bißchen mehr- Unkraut zupfen.

Nach mehreren Wochen Gartenarbeit und Engagement wurde der Garten von Tag zu Tag ansehnlicher. Natürlich durfte auch ein Grillabend hier und da nicht fehlen.

Und: wie auf den Fotos zu sehen, ist der Garten total schön geworden, sogar incl. einer Ecke zum „Posen“ für Fotos…

Aber ehrlich? War auch manchmal echt anstrengend! Jetzt freut sich die ECHTZEIT nur noch auf stundenlanges Sonnenbaden..,

Wie erklären wir Erwachsenen unseren Mädels nur, dass das mit dem Unkraut so eine Sache ist…

Lieber Leser*innen, Sie wissen, was ich meine…

Folgend mal ein paar Vorher-Nachher Bilder. Toll, oder?

Viele Grüße, Ihre J. Goetzke, Gruppenleitung

 

 

Neue Einrichtung bei Eigensinn

Neue Einrichtung bei Eigensinn

Neue Einrichtung bei Eigensinn

Nanu, was war denn bei EIGENSINN los? Über mehrere Wochen wurden viele Kartons und Pakete ins Haus getragen, immer wieder war Hämmern oder der Akkuschrauber zu hören. In der „ältesten“ Wohngruppe der KEW wurde neu eingerichtet! Alle Bäder wurden neu möbliert, ebenso bekam das Wohnzimmer eine Modernisierung. Am meisten aber wohl freuten sich die Jungs über die Möglichkeit, ihre Zimmer zu überarbeiten. Da war für jeden etwas dabei, von der neuen Schlafcouch für den Zweitältesten bis zur fast vollständigen Neueinrichtung zweier Kinderzimmer!
Gemeinsame Fahrten zum Möbel auswählen und einkaufen waren ebenso an der Tagesordnung wie das gemeinsame Abbauen der alten Möbel und das Aufbauen der neuen Errungenschaften… Insbesondere in den Bädern packte das Handwerkerteam der KEW mit an, ganz viel schafften die Jungen mit ihren BetreuerInnen aber auch in eigenen Aktionen. Wie man ein Regal aufbaut, dass wissen jetzt auch die Jüngsten bei Eigensinn! So wurden die Jungen in den gesamten Prozess mit eingebunden und konnten ihren eigenen Lebensraum aktiv mitgestalten.
Für einige der Jungen war es auch wichtig, sich bei der Umgestaltung Zeit zu lassen, um die Veränderung auch gut annehmen zu können. Mittlerweile ist alles geschafft, die Ergebnisse sind klasse und erstaunlicherweise bleibt so manches Kinderzimmer jetzt auch viel ordentlicher!

Wie schön, dass Sie, liebe/r Leser*in, durch diesen Bericht mal Einblick in eine unserer Wohngruppen erhalten. Sie sehen: Schlafsaal war gestern! Heute versuchen wir in der Heimerziehung „unseren“ Kindern individuelle Wohlfühl-Atmosphäre anzubieten.
Und häufig beteiligen sich übrigens auch die Eltern der bei uns lebenden Kinder an der Gestaltung des Kinder- und Jugendzimmers für ihr Kind. Darüber freuen wir uns dann besonders, denn: so sollte es sein…
Vielen Dank für deinen Bericht, liebe Carla Reygers!

pädagogische Fachkraft m/w/div. in Vollzeit

pädagogische Fachkraft m/w/div. in Vollzeit

Stellenausschreibung

 

Wir sind ein Träger der freien Jugendhilfe und als solcher eine Einrichtung für stationäre, ambulante und flexible Hilfen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. 

Für unser systemisch-traumapädagogisches Angebot für Fetale Alkohol Spektrumsstörung (FAS) in Werne suchen wir ab sofort

 

pädagogische Fachkraft m/w/div. in Vollzeit (39 Stunden)

(Sozialarbeiter*innen, Sozialpädagogen*innen, Heilpädagogen*innen, Erzieher*innen oder vergleichbare Ausbildung).

 

Von zentraler Bedeutung für uns ist, dass Sie eine Persönlichkeit sind, die Freude am Kontakt mit Kindern und Jugendlichen hat, systemische Neugier auf die Zusammenarbeit mit Familien besitzt und auch gern mal um die Ecke denkt in diesem FASzienierenDen Arbeitsbereich.

Wir erwarten ein abgeschlossenes Studium im Sozialwesen oder eine Erzieherausbildung. Die Bereitschaft zu Teamarbeit, flexiblem Arbeitseinsatz und Nachtarbeit wird vorausgesetzt. Kreativität und Durchsetzungsvermögen sind wichtig. Traumpädagogische oder systemische Zusatzqualifikationen sind wünschenswert, aber keine Voraussetzung.

Wir bieten eine anspruchsvolle und weitgehend selbständige Tätigkeit in einem pädagogischen Team mit Teamberatung, Fachberatung und Fortbildungsmöglichkeiten.

Die Bezahlung erfolgt nach BAT- KF (neu) und zusätzlicher Altersvorsorge (KZVK)

Informationen über unsere Einrichtung erhalten Sie über unsere Homepage http: // www.kew-ggmbh.de

Haben Sie an unserer Stellenausschreibungen Interesse? Dann freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen, die Sie bitte unter Angabe „Betreff Gruppe Einzigart-ICH“ an folgende Adresse oder auch gern per E-Mail senden:

 

 

Kinderheim Erziehungshilfen Werne gGmbH

Frau Kristina Sollich                                                        
Overwegstr. 31
44625 Herne

Per Mail an:
verwaltung@kew-ggmbh.de
Tel. 02323/99494-56

Corona-Seufzer einer Heimleiterin… Teil 2

Corona-Seufzer einer Heimleiterin… Teil 2

Corona-Seufzer einer Heimleiterin… Teil 2

Wertschätzung gefragt!

CoronaJetzt geht es also wieder los! Täglich erreichen mich Meldungen über bei uns lebende Kinder, die aus den Schulen nach positivem Test nach Hause geschickt werden. Das war zu erwarten und auch absehbar. Soweit – so gut.

Ich muss mir heute einfach mal Luft machen: KiTas, Schulen, Krankenhäuser, Senioreneinrichtungen – was ein  Ausfall der dort arbeitenden Fachkräfte für die Praxis bedeutet, kann sich jeder und jede ausmalen.
Aber warum redet eigentlich niemand über Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe?
Was passiert in Wohngruppen mit den dort lebenden Kindern, wenn ganze Teams drohen auszufallen?
Nahezu 100.000 Kinder leben in Deutschland in Wohngruppen, weil sie nicht bei ihren Eltern leben können. Darüberhinaus werden 50.000 Kinder jedes Jahr durch die Jugendämter, z.T. auch vorübergehend, „ in Obhut“ genommen, d.h. sie kommen aus schlimmen Krisensituationen, brauchen Schutz, Stabilisierung und offene Arme von ErzieherInnen.

Wer spricht über die Belastungen dieser Berufsgruppe, wenn sie, wie momentan durch die Pandemie, zum anstrengenden und emotional fordernden Berufsalltag, sich auch noch mit Corona auseinandersetzen muß? Niemand!

Die MitarbeiterInnen in den Einrichtungen arbeiten mit infizierten Kindern, haben aber selbst auch noch Familien im Hintergrund, die sie nicht anstecken möchten…und kommen trotzdem jeden Tag wieder zum Dienst. Die Arbeit mit hochtraumatisierten Kindern und Jugendlichen ist ohnehin schon schwer genug. Kann sich jemand vorstellen, wie fordernd das Zusammenleben für alle Beteiligten wird, wenn keines von 5 Kindern die Wohngruppe mehr verlassen darf und alle bis zu 10 Tagen im Haushalt verbleiben müssen? Wie ist das zu lösen, wenn sie möglichst noch separiert voneinander sein sollen, weil einige nur als Kontaktpersonen in Quarantäne sind und noch nicht infiziert?

Ich erwarte auch für unsere Berufsgruppe mehr Respekt von der Politik! Auch wir gehören zur sog. „kritischen Infrastruktur“, die für die gesamte Gesellschaft relevante und wichtige Arbeit leistet.

Ein bißchen mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung wäre da angezeigt!

Ich finde, dass musste jetzt einfach mal gesagt werden!

Herzliche Grüße, Kristina Sollich, Heimleiterin, gerne ;-)) … aber zurzeit mit Ärger im Bauch!

Danke Stefan Reinders!!!

Danke Stefan Reinders!!!

Danke Stefan Reinders!!!

Ein besonderer Dank gilt in diesem Jahr Stefan Reinders.

Herr Reinders ist in unserer Einrichtung im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) tätig.

Durch die Umstellung und Modernisierung unserer Systeme, gab es in diesem Jahr wahrscheinlich besonders viele Anfragen unserer Mitarbeiter*innen.

Wir bedanken uns bei Herrn Reinders für die kompetende Beratung und Entwicklung von technischen Lösungen.

Die von Herrn Reinders programmierte, sogenannte „Kidbase“ vereinfacht unseren Mitarbeiter*innen den Alltag mit all seinen Herausforderungen ungemein. Gruppenorganisation

und Dokumentation gehen mit dieser von ihm entwickelten Hilfestellung wunderbar und zielführend von der Hand

Mmmmmh — soooo lecker!

Mmmmmh — soooo lecker!

Mmmmmh — soooo lecker!

Herzlichen Dank an Christian Schulze-Bisping, der die Kinder und Teams der KEW mit seinen leckeren Backwaren versorgt.
Was übrig bleibt vom Tag, dürfen sich die Wohngruppen am Nachmittag abholen. Was für eine tolle Unterstützung und Entlastung für die Gruppenkassen!!!
Alice Winkler (rechts im Bild), gute Fee und Hauswirtschaftskraft in unserer Intensivwohngruppe SINNVOLL nutzt dieses Angebot besonders gern:
„Besonders die extravaganten Brötchensorten sind absolut lecker…! Wo bekommt man sonst z.B. Rote-Beete-Brötchen…“

Weihnachtspäckchen von Schülerinnen und Schülern des St.-Christophorus-Gymnasiums für die KEW in Werne

Weihnachtspäckchen von Schülerinnen und Schülern  des St.-Christophorus-Gymnasiums für die KEW in Werne

Weihnachtspäckchen von Schülerinnen und Schülern
des St.-Christophorus-Gymnasiums für die KEW in Werne

Bereits zum dritten Mal haben die Schülerinnen und Schüler des St. Christophorus-Gymnasiums Werne und ihre Familien im Rahmen der Aktion „Kinder schenken Kindern“ Weihnachtsgeschenke für die Kinder der KEW (Kinderheim Erziehungshilfen Werne gGmbH) gespendet. Die Schülerin Kaija Sollich (16 Jahre) von der Schülervertretung des Christophorus-Gymnasiums übergab die liebevoll gepackten Päckchen am Montag, 20.12.2021, in den Räumen der KEW-Zentrale an der Kamener Straße an die KEW-Mitarbeitenden Lena Hensel und Daniel Schmidt. Wie in den beiden vorigen Jahren, wurden die Geschenke individuell ausgesucht und lediglich mit einem Hinweis versehen, für welche Altersgruppe sie geeignet sind und ob für Mädchen oder Jungen. Für insgesamt 47 Kinder kam auf diese Weise eine große Kofferaumladung mit Weihnachtspäckchen bei der KEW an. Sie werden nun pünktlich zum Heiligen Abend in den Intensivwohngruppen der KEW in Werne, Lünen, Herbern und Rinkerode sowie bei den Familien, die die KEW im Rahmen Ambulanter Erziehungshilfen unterstützt, verteilt. „Wir bedanken uns herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern, die die Kinder und Jugendlichen der KEW wieder so freundlich bedacht haben“, freuten sich Lena Hensel und Daniel Schmidt.

Für die KEW nahmen am 20.12.2021 Lena Hensel (rechts) und Daniel Schmidt die Geschenke von der Schülerin Kaija Sollich entgegen.

Vertrauensperson für die Rechte von jungen Menschen in der KEW gGmbH

Vertrauensperson für die Rechte von jungen Menschen in der KEW gGmbH

Vertrauensperson für die Rechte von jungen Menschen in der KEW gGmbH

 

 

Wenn Kinder und Jugendliche in der stationären Kinder- und Jugendhilfe in Wohngruppen leben, dann werden die Versorgung, Erziehung und Begleitung im Alltag auf bestimmte Zeit von Erwachsenen übernommen, die für die jungen Menschen zunächst Fremde sind. Sich auf diese fremden Menschen einzulassen, ihnen zu vertrauen und ihnen zuzutrauen, dass sie sich gut um die Bedürfnisse jedes einzelnen kümmern, ist für junge Menschen in Wohngruppen nachvollziehbarerweise oftmals nicht leicht.

Die Mitarbeitenden in Wohngruppen orientieren sich in ihrem Handeln am Wohlergehen der ihnen anvertrauten jungen Menschen, genau wie an ihren individuellen Ressourcen und Bedarfen. Neben der individuellen Förderung und dem Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Gefahren stehen dabei auch immer ihre Rechte, die in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben sind, im Fokus.

Aus dem Zusammenleben mit zwei oder mehr Generationen, dem Elternsein oder auch dem eigenen Kindsein wissen wir aus eigener Erfahrung: Junge Menschen sind nicht immer mit den Entscheidungen der für sie sorgenden Erwachsenen einverstanden. Das ist in Familien, in Schulen und Kindergärten und auch in Wohngruppen so.

Manche Entscheidungen und Haltungen von Erwachsenen sind für Kinder und Jugendliche nicht nachvollziehbar oder vielleicht auch gar nicht transparent. Zu verstehen, welche Rolle die eigenen Eltern, die Mitarbeitenden der Einrichtung und das Jugendamt im Rahmen einer sogenannten „Hilfe zur Erziehung“ hat, ist mitunter ganz schön kompliziert. Wer dann bei welchen Themen mitreden und entscheiden darf, umso mehr.

Manchmal finden junge Menschen erwachsene Bezugspersonen auch richtig doof und möchten sich beschweren, weil sie sich ungerecht behandelt fühlen. Wenn Kinder und Jugendliche sich der Beziehung und dem verhaltensunabhängigen Wohlwollen der Erwachsenen sich nicht sicher sind, sind sie mit Beschwerden lieber vorsichtig. Hinzu kommt: Einzelne Mitarbeitende haben immer ein ganzes Team hinter sich. Allein gegen Gruppen- oder Einrichtungsregeln zu argumentieren, die Erwachsene gemeinsam festgelegt haben, kann aussichtslos wirken. Es könnte also sein, dass junge Menschen sich nicht trauen, ihre Meinung frei zu äußern. Vielleicht tun sie es auch deshalb nicht, weil sie annehmen, dass sie nicht gehört wird. Weil in den Wohngruppen mehrere Mitarbeitende im Schichtdienst arbeiten, ist nicht immer die oder der Mitarbeitende vor Ort, dem ein junger Mensch sich mit seinen Sorgen, seinem Ärger oder seiner Beschwerde anvertrauen würde.

Und in manchen Situationen kommt es vor, dass der Schutzgedanke von Erwachsenen dazu führt, dass Kinderrechte eingeschränkt werden. Mitarbeitende in Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen haben neben den Kinderrechten und den Vereinbarungen mit Jugendämtern sowie den Eltern der jungen Menschen auch noch eine ganze Reihe anderer Vorschriften, an denen sie sich orientieren müssen. Handlungs- und Entscheidungsspielräume scheinen dadurch manchmal enger als sie sind.

Auch wenn die Konflikte zwischen den Generationen uns allen gut bekannt sind, so gibt es in der Kinder- und Jugendhilfe durch die besonderen Rahmenbedingungen auch einen besonderen Handlungsbedarf: Fachleute, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und auch Politiker haben erkannt, dass es für die oben geschilderten Situationen besonders wichtig ist, die Stimme und die Rechte von Kindern und Jugendlichen in Wohngruppen zu stärken. Denn sie sind abhängig von den Entscheidungen der Mitarbeitenden vor Ort. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Mitarbeitenden in der Kinder- und Jugendhilfe mit mehr Macht ausgestattet sind, als die jungen Menschen selbst.

Um ihnen jederzeit eine unabhängige Ansprechperson zur Verfügung zu stellen und um die bestehende strukturellen Machtunterschiede auszugleichen, gibt es in der KEW gGmbH eine sogenannte Ombudsperson. Der Begriff kommt aus dem skandinavischen und bedeutet so viel wie „Vertrauensperson“.

Zu den Aufgaben einer Ombudsperson gehört die Information der jungen Menschen über ihre Rechte, deren Beratung und Unterstützung bei der Klärung von Konflikten und erlebten Ungerechtigkeiten. Ziel ist es, die jungen Menschen in die Lage zu versetzen, die ihnen zustehenden Rechte zu nutzen. Das Besondere dabei ist, dass eine Ombudsperson absolut unabhängig ist, also keinen Anweisungen bspw. einer Einrichtungsleitung unterliegt. Auch vertritt eine Ombudsperson konsequent die Sichtweise und die Interessen der jungen Menschen. Alle Anliegen der Kinder werden vertraulich behandelt- mit ihnen gemeinsam wird entschieden, welche anderen Personen für eine Klärung eingebunden werden sollten.

Um für die jungen Menschen präsent und erreichbar zu sein, besucht Frau Anja Koch als aktuelle Ombudsperson der KEW gGmbH regelmäßig die verschiedenen Wohngruppen der Einrichtungen und ist auch darüber hinaus für aktuelle und individuelle Anliegen der Kinder und Jugendlichen erreichbar. Eine eigens für die Kontaktaufnahme mit der Ombudsperson eingerichtete Mailadresse, ausgehängte Plakate in den Wohngruppen sowie eine Telefonnummer sollen Erreichbarkeit sicherstellen und auch ermöglichen, dass, die jungen Menschen selbstständig und bei Wunsch auch ohne Wissen der Mitarbeitenden Kontakt aufnehmen können.

Die Ombudspersonen in den Einrichtungen sind ein wichtiger Mosaikstein im Rahmen des aktiven Kinderschutzes.

Denn das brauchen Kinder in der  Kinder- und Jugendhilfe: einen in mehrfacher Hinsicht „sicheren Ort“, um sich gut zu entwickeln!!

 

Wohngruppe EIGENSINN im Center Parcs in der Vulkaneifel

Wohngruppe EIGENSINN im Center Parcs in der Vulkaneifel

Ferienfreizeit der Wohngruppe EIGENSINN im Center Parcs in der Vulkaneifel

Auch in diesen Herbstferien machte sich die Wohngruppe EIGENSINN auf den Weg in die Ferienfreizeit. Das Ziel war die Vulkaneifel – genauer genommen der Center Parc. Aufgeregt fuhren die „Eigensinnigen-Jungs“ gemeinsam mit einer Betreuerin und einem Betreuer los und wir alle waren sehr gespannt, was uns dort erwarten wird.
Nach dreieinhalbstündiger Fahrt inklusive Stärkungspause mit Kuchen sind wir angekommen und haben unser Ferienhaus bezogen.
Es herrschte große Aufregung, aber alle freuten sich über die bequemen Betten in Zweierzimmern, in denen wir die nächsten vier Nächte schlafen durften.

Angekommen im Park haben wir uns erstmal alles genau angesehen, damit wir wussten, wo man was machen kann.
Natürlich musste auch das Wichtigste eingekauft werden – nämlich leckeres Essen.

Uns erwarteten im Park mehrere Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung. Am Dienstag ging es ausgiebig schwimmen – im Aqua Mundo, einem Erlebnisspaßbad inklusive kleinem Freibad direkt im Park. Nach mehreren Stunden Spaß hatten wir alle großen Hunger. Also gingen wir zurück ins Ferienhaus und aßen leckere Burger.

Die Abendrunden waren immer sehr gemütlich – wir hatten mehrere Sofas im Wohnzimmer und konnten uns mit Knabbereien und leckeren Getränken die Stimmung versüßen.

Viel Freude hatten wir im Wild- und Erlebnispark Daun, wo uns viele Wildtiere und eine spaßbringende Rodelbahn erwarteten.
Teil des Wildparks ist auch eine Adlerwarte gewesen. Einer unserer 17-jährigen Jungs war so mutig, und ließ einen Seeadler auf seinem Arm landen. Dies mit anzusehen hat uns alle zum Lachen und Staunen gebracht.
Am Ende der Show durften wir alle noch eine Schleiereule auf der Hand halten und diese streicheln – ein unvergessliches Erlebnis.

Im Wildpark fanden wir auch einen tollen großen Spielplatz, auf welchem Alpakas auf uns gewartet haben. Dort konnten wir auf einer Teppichrutsche mit mehreren Bahnen um die Wette rutschen. Leider waren die Teppiche doch schon etwas mitgenommen und konnten uns auf der wilden Abfahrt nicht vor einigen Schürfwunden bewahren. Gut, dass unsere erste Hilfe Kiste gut ausgestattet war, sodass diese kleinen Wunden schnell versorgt werden konnten.
Ein Highlight war die Rodelbahn, auf der wir (teilweise zu zweit)  in das Tal hinunterbrausen konnten. Es war ein Riesenspaß!

Den letzten Tag nutzen wir um zum Nürburgring zu fahren. Wann ist man schon mal in der Nähe der anspruchsvollsten und gefährlichsten Rennstrecke der Welt?
Wir besuchten dort das Museum und konnten einen Blick auf die Rennstrecke erhaschen. Im Museum waren viele tolle Simulatoren, auf denen wir virtuell die Rennstrecke runterrasen konnten. Viele historische Rennwagen und Motorräder konnten wir uns dort ebenfalls anschauen.
Leider war die Kartbahn komplett ausgebucht, aber dafür konnten wir einen eigenen Boxenstopp an einem Formel-1 Auto durchführen – inklusive Räderwechsel auf Zeit. Es war ein schöner Tag.

Wir sind die ganze Ferienfreizeit über – bis auf den Schwimmbadbesuch –  trocken geblieben. Wie es der Zufall so wollte, wurden wir bei unserem Abschlussfoto doch noch ziemlich nass. Der Himmel war tief grau und es regnete wie aus Eimern.
Gut, dass der Bulli nicht weit weg stand und wir uns auf der ca. 4-stündigen Rückfahrt wieder aufwärmen und trocknen konnten.
Traditionell beendeten wir die Ferienfreizeit mit einem Besuch im mongolischen Restaurant. Dort ließen wir uns das Buffet sehr gut schmecken.
Mit vollen Bäuchen fuhren wir dann zurück zur Wohngruppe und sind dort sofort müde ins Bett gefallen.

Es war eine sehr schöne Freizeit mit vielen tollen und einmaligen Erlebnissen.
Wir freuen uns schon auf die nächste Fahrt und sind gespannt darauf, was uns dort erwarten wird.

Eure Wohngruppe EIGENSINN